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Aktuell

Niederlausitz Aktuell : Birgit I., 22. Rosenkönigin von Forst (Lausitz) stellte ihre königliche Garderobe vor:


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6 Meter Taft, 2 Meter Spitze, 1.000 lila Perlen und Pailetten, 2,5 m Fell und 3 m Futterstoff wurden für das neue Kleid der 22. Forster Rosenkönigin, Birgit I., verarbeitet.
Die Forsterin Angelika Grätz vom Soffladen „Stoffart“ hatte unter Einbeziehung der Wünsche von Birgit I.

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Die Idee für die königliche Ausstattung und lieferte Schnitt und Stoffe. Die Branitzer Schneiderin Angelika Biebrach setzte die Idee handwerklich um.
Das Kleid ist ein Blickfang in lila-pink im Mermaid-Stil.
Das taillierte Oberteil kombiniert mit einem zum Saum hin ausgestellten Rock bilden die Grundlage für die figurbetonte Silhouette des Kleides.

 

Zwei Stoffqualitäten wurden verarbeitet; changierender Taft in lila-pink und passende filigrane asymmetrisch verarbeitete Spitze mit aufgesetzten Blütenornamenten.
Eine attraktive Bogenkante mit handgefertigten Rosen aus Stoff, Pailletten und Perlen komplettieren das Gesamtbild.
Zur Ausstattung gehören noch eine Schärpe aus Taft, ein Bolero, ein Cape aus Taft mit Fell, Handschuhe und ein Täschchen im gleichen Ton.

 

Bei den Rosengartenfesttagen vom 26. bis 28. Juni 2009 kann jeder das Kleid bewundern.
Birgit I. wird an den Festtagen am Freitag von 16:00 bis 18:00 Uhr, am Samstag von 18:00 bis 19:00 und am Sonntag von 16:00 bis 17:00 Uhr im Veranstaltungszentrum des Rosengartens Fragen zukünftiger Kandidatinnen für das Amt der Rosenkönigin beantworten.

Das Kleid von Birgit I. Ist bereits das achte Kleid der Forster Rosenköniginnen, das von der VR Bank Forst e.G. gesponsert wurde.

 

Quelle: Niederlausitz aktuell Die online-Zeitung von Bürgern für Bürger

 

 

 


Lokales

15 Jahre SWF – Weiterarbeiten am Erfolg

 


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Die Stadtwerke Forst GmbH begeht zu ihrem Jubiläum
kein rauschendes Fest.

„Wir können stolz sein auf unsere Entwicklung in den anderthalb Jahrzehnten“, konstatiert SWF Geschäftsführer Klaus-Dieter Krahl, „doch wichtiger als Feiern und Reden ist konzentrierte Arbeit zur Bewältigung der Herausforderungen, die gerade in den vergangenen Monaten nicht weniger und nicht kleiner
geworden sind.“
Gemeint sind einerseits die auch für die Stadtwerke schwer zu verkraftenden Erhöhungen der Energiepreise, andererseits die beachtlichen organisatorischen Anstrengungen zur Umsetzung gesetzlicher Vorgaben.

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Den Kunden wiederum fällt zum Thema Stadtwerke zuerst durchaus die Preisproblematik ein, aber dann gratulieren sie doch auf ihre Art herzlich zum Geburtstag – wie eine Umfrage von Mitte Februar eindeutig bewies:

 

Angelika Grätz lässt für die Stadtwerke Zeitung sogar einen Handelsvertreter einige Minuten in ihrem „StoffART“-Geschäft in der Cottbuser Straße 80 allein sitzen: „Die SWF gibt es schon 15 Jahre? – Hm. Ich bin seit sieben Jahren selbständig, durchweg mit dem Strom von hier. Zu Hause bin ich ‚Vollkundin’ der Stadtwerke. Eigentlich bin ich zufrieden.“ Die diplomierte Designerin hält viel von Verbundenheit mit der Stadt, der Region, obwohl ihre Kundschaft nicht selten von weit her kommt. Um so eifriger gestaltet sie immer wieder das Outfit der Forster Rosenköniginnen.

 

 

Quelle: SWZ FORST 1/06

 

 

 

 

Portrait

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht!...


Angelika Grätz im Portrait

 

Angelika Grätz’ Leidenschaft sind schöne Stoffe! Nach ihrer Tätigkeit
in den VEB Forster Tuchfabriken und den Brandenburgischen Tuchen
GmbH arbeitete sie auf Honorarbasis für die Spremberger Tuche und
Forster Webwaren.

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Bereits während des Studiums gründete sie mit hochbegeisterten jungen
Frauen und auch einigen jungen Männern einen Jugendmodeclub, der dann mit großen Erfolgen in den Forster Tuchfabriken weitergeführt
wurde und über die Grenzen des damaligen Bezirkes Cottbus hinaus bekannt war - z.B. Auftritte in Leipzig bei der „Messe der Meister von Morgen“.

 

Durch ihre Arbeit als Textil-Designerin hatte sie stets Informationen aus erster Hand (Modeinstitut der DDR bzw. Amt für industrielle
Formgestaltung), um zur jeweiligen Sommer- oder Winterkollektion
Modetrends - besonders auch in der Jugendmode - zu präsentieren.


Stoffe und Modelle selber entwerfen, gestalten, diese mit Musik und entsprechenden Texten auf Modenschauen vorführen und die große
Begeisterung der Zuschauer zu spüren - das waren die Wurzeln ihrer
„Lieblingsbeschäftigung“, der sie bis heute treu geblieben ist und aus
der immer neue Ideen entstehen.
Auch beruflich war sie erfolgreich. Gemeinsam mit den anderen Textildesignerinnen
erhielt sie für die Gestaltung von speziellen Stoffprogrammen
Auszeichnungen wie Goldmedaillen für „Gutes Design“
auf der Messe in Leipzig und im Mai 1989 die Auszeichnung „Banner
der Arbeit“ Klasse III.
Nach einem 6-monatigen Existenzgründerlehrgang eröffnete sie am
24.10.1998 ihr Geschäft „Stoff-Art“ in Forst (L.) und machte damit ihren
Traum von einem eigenen kleinen Unternehmen wahr.
In ihrem Geschäft verkauft sie heute nicht nur Stoffe und Kurzwaren,
denn ein Rundumservice ist ihr sehr wichtig. So gehört bei Bedarf neben
der Schnittberatung, dem Änderungsservice und der Beratung zur textilen
Raumgestaltung auch die Empfehlung von Geschäftskolleginnen dazu.
Aufgrund ihrer Initiative entstand vor einigen Jahren in Forst (L.) eine
„Textilmeile“ mit Handarbeitsgeschäft, Maßschneiderei und „Wohnideen
mit Pfiff“.
Zu Angelika Grätz Kunden gehören z.B. die Karnevalvereine der
Region sowie die beiden Forster Tanzclubs „Smaragd“ und „Rose“, für
die sie besondere Ideen und Angebote vorhält.
Eine Herzensangelegenheit ist für sie in jedem Jahr auch die Beratung
zum Material und Schnitt für das Kleid der „Forster Rosenkönigin“.
Noch heute ist Angelika Grätz im Vorstand des „Forster Tuchmachervereins“
und ständig bemüht, dass die alten Forster Tuchmachertraditionen
erhalten bleiben und neue Ausbildungsinitiativen für junge
Menschen gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer ins
Leben gerufen werden. Sie ist Schatzmeisterin und Schriftführerin
sowie für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
Auch auf dem Gebiet der „textilen Raumgestaltung“ ist sie mit etwas
anderen Ideen aktiv. Das hat ihr interessante Aufträge in Gaststätten
und Hotels in Cottbus und Leipzig gebracht.

 

 

Betritt man ihren Laden, dann merkt man sofort, dass hier jemand mit
Leib und Seele arbeitet. Angelika Grätz sagt selbst über sich: „Wer
immer mit schönen Dingen zu tun hat, der hat auch immer gute Laune.
Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Was man gern macht, das
wird auch nicht zur Last.“
Als ein Hindernis in ihrer unternehmerischen Laufbahn sieht Angelika
Grätz die Zurückhaltung der Banken bei der Kreditgewährung. Das
macht die Umsetzung neuer Ideen und die Weiterentwicklung kleiner
Unternehmen oft sehr schwer.
Auch sie würde gern einen weiteren Arbeitsplatz schaffen, doch das
rechnet sich momentan noch nicht.
Was wünscht sie sich für die Zukunft? „Abbau von Bürokratie und
wirtschaftliche Verbesserung.“
Und was sieht sie persönlich als ihren größten Fehler? „Ich kann einfach
nicht NEIN sagen!“.

 

Zur Person:


• geboren am 08.08.1956 in   Leipzig


• verheiratet, ein Kind


• Studium an der Ingenieurschule für Textiltechnik Forst (L.)


• 1978 bis 1995: Textil-Designerin im Bereich Forschung und
Erzeugnisentwicklung des VEB Forster Tuchfabriken, später
bei den Brandenburgischen Tuchen GmbH


• seit 1998 selbstständig: Inhaberin „Stoff-Art“ in Forst (L.)


• seit 2005 Gewerbe als Raumausstatterin

 

 

Quelle: Spree-Neiße-Kurier 26.Mai 2007

 

 

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